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  • Wenn Leistung nicht mehr zählt –

und Selbständige und Freiberuflicher um ihre Zukunft kämpfen müssen

Es gibt Tage, an denen man den Eindruck hat: Auf nichts ist mehr Verlass. Erst kam Corona, dann Inflation, jetzt Prüfungen, Auflagen und Kürzungen. Krise reiht sich an Krise – und immer wieder trifft es dieselben am härtesten: Selbständige, Freiberufler, kleine Betriebe.

Von heute auf morgen: Einnahmen NULL

Als die Pandemie begann, hieß es: „Alle bleiben zuhause.“ Für Angestellte gab es Kurzarbeit. Für Selbständige bedeutete es: Aufträge gestrichen, Einnahmen null, Fixkosten weiter am Laufen. Die Soforthilfe war ein Tropfen auf den heißen Stein. Und heute, Jahre später, müssen viele noch immer Nachweise erbringen oder Rückforderungen begleichen. Vertrauen? Kaum noch vorhanden.

Kaum Erholung – und schon der nächste Schlag

Gerade als nach zwei Jahren Stillstand wieder Hoffnung aufkam, traf die nächste Welle: steigende Kosten, verschärfte Prüfungen, neue Regulierungen. Unternehmen sparen. Und wo wird als Erstes gestrichen? Bei den Freiberuflern. Coaches, Kreative, Berater – plötzlich gelten sie als verzichtbar. Parallel dazu häufen sich Kündigungen von Angestellten unter fadenscheinigen Gründen. Sicherheit sieht anders aus.

Bittere Realität: Milliarden fließen – aber nicht dorthin, wo sie gebraucht werden

Währenddessen werden Milliarden in Großprojekte, Bürokratien oder ins Ausland investiert. Doch diejenigen, die jahrzehntelang gearbeitet, Steuern gezahlt und Verantwortung übernommen haben, fühlen sich im Stich gelassen. Wer sein Leben lang durchhielt, Kinder großzog, ohne staatliche Hilfe auskam, soll heute als Bittsteller auftreten.

Die Frage drängt sich auf: Wollen wir wirklich in einem Land leben, in dem Leistung und Verantwortung nichts mehr zählen? In dem Arbeit Energie raubt, statt Sinn gibt? In dem man ernsthaft über Auswandern nachdenkt, weil die Perspektiven fehlen?

Was jetzt passieren muss

Es reicht. Wenn Politik und Gesellschaft nicht noch mehr ihrer engagierten Köpfe verlieren wollen, braucht es endlich ein Umdenken – und zwar jetzt:

  • Bürokratie abbauen: Hilfe darf nicht durch Formulare und Rückforderungen ins Gegenteil verkehrt werden.
  • Selbständige und Freiberufler stärken: Faire Regeln, echte Unterstützung, Schutz vor Benachteiligung.
  • Soziale Sicherheit reformieren: Wer jahrzehntelang einzahlt, darf im Ernstfall nicht durchs Raster fallen.
  • Planbarkeit schaffen: Menschen brauchen Sicherheit, nicht permanente Unsicherheit.

Fazit: Jetzt ist die Zeit zu handeln

Arbeit muss wieder Freude machen. Verantwortung und Eigeninitiative müssen sich lohnen. Wer das übersieht, riskiert nicht nur den wirtschaftlichen Schaden, sondern auch den Vertrauensverlust ganzer Generationen.

Die Frage ist nicht mehr, ob gehandelt werden muss. Die Frage ist: Wann endlich?